DMX-Szenenspeicher XMem

DMX-Szenenspeicher XMem

Speichert acht DMX-Szenen von jedem DMX-Lichtpult und gibt sie mischbar mit dem Hauptpult oder stand alone als neu generiertes DMX-Signal aus. Xmem macht es möglich, einzelne Bereiche des DMX-Universums wie z.B. das Saallicht, die Hintergrundbeleuchtung u.a. auf einen Fader zu legen, um jederzeit Zugriff zu haben. Jeder der acht Szenenfader hat eine Flash-Taste.

Ein Pult fast im Hosentaschenformat, vielseitig einsetzbar und nützlich in vielen Situationen.

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Das komplette DMX-Universum auf Knopfdruck abspeichern

Das Prinzip ist denkbar einfach:

Das zugeführte DMX-Signal wird (neu generiert) am Ausgang ausgegeben und bis zu 8 gespeicherte Szenen werden hinzugemischt.

Das Xmem ist eine sehr einfach zu bedienende DMX-Speichererweiterung mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Es merkt sich bis zu acht komplette Lichtstimmungen, die es von einem beliebigen Lichtpult übernimmt. Im einfachsten Fall stehen so acht Stimmungen bereit, die über Fader miteinander gemischt werden können (HTP). Damit entfällt die Notwendigkeit, ein komplexes Lichtstellpult vor Ort zu haben, denn bei vielen Gelegenheiten, wie z.B. Messebeleuchtungen, reicht es aus, eine begrenzte Anzahl von Mischungen bereit zu halten.

Es ist aber auch möglich, das XMem zwischen Lichtstellpult und Dimmeranlage zu schalten. In diesem Fall gibt es das Originalsignal des Lichtstellpultes weiter und mischt über die acht Fader vorher gespeichte Bereiche des DMX-Universums dazu - das Saallicht z.B. Oder bestimmte Bereiche des Bühnenlichts können manuell und ohne Änderung der Programmierung des Hauptpultes separat beeinflusst werden. So lässt sich eine Bühnenshow auf einfache Weise flexibler gestalten, ohne in die Programmierung des Hauptpultes eingreifen zu müssen.

Die Programmierung des Xmem ist denkbar einfach: Um eine Stimmung über alle 512 Kanäle zu speichern, wird die einzige Taste des Xmem gedrückt gehalten und einer der Fader bewegt - fertig. Die Stimmung ist nun auf dem gewählten Fader verfügbar. Natürlich auch nach Abschalten des Xmem.

Das funktioniert selbst mit Movinglights, denn durch eine Abwärtsbewegung des Faders beim Speichern werden alle aktiven Kanäle von der programmierten Stimmung ausgenommen - so bleiben Bewegungskanäle vom XMem unbeeinflusst.

Anwendungsbeispiele

  • Messeeinsatz:
    Mit einem beliebigen Lichtpult einleuchten, bis zu 8 Stimmungen im XMem ablegen und das Hauptpult wieder einpacken. Mit 8 beschrifteten Schiebereglern kommt jede Standbesetzung klar. Und Stimmungen überschreiben geht nicht - solange kein DMX-Signal anliegt, lässt sich XMem nicht programmieren. Damit das Pult nicht gleich Beine bekommt, gibt es eine Wandhalterung, die sich mit ein paar Spax anbringen lässt.
  • Einfaches 6-Kanal-Pult:
    XMem auf Werkseinstellung zurücksetzen, danach sind die Fader 1-6 mit den Kanälen 1-6 belegt.
  • Kleinkunstbühne:
    Wie schon bei "Messeeinsatz beschrieben.
  • Schnellzugriff bei jeder Show:
    Jeder weiß wie schwierig es sein kann, bei einem komplexen Pult mal eben eine Gruppe von Scheinwerfern zu beeinflussen. Spätestens dann, wenn das Hauptpult eingepackt wurde und man feststellt, dass das Saallicht auch dranhing, wird der Nutzen des XMem einleuchten. Oder aber beim Einleuchten.
  • Backup-System:
    Weil das XMem einfach in den DMX-Signalweg eingeschleift wird, kann es spielend eine Rolle als Backup-System übernehmen.